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BaFin AuA-BT KI 6.2.3 Prüfung für Kreditinstitute Die BaFin AuA-BT KI 6.2.3 Prüfung ist eine unabhängige Funktionsprüfung von AML-Transaktionsmonitoring-Systemen in Kreditinstituten. Nach § 25h Abs. 2 KWG sind Banken verpflichtet, geeignete Datenverarbeitungssysteme zur Erkennung verdächtiger Transaktionen zu betreiben. Diese Systeme müssen Transaktionen identifizieren, die beispielsweise Die BaFin konkretisiert diese Anforderungen in den Auslegungs- und Anwendungshinweisen (AuA-BT) für Kreditinstitute. Insbesondere Abschnitt 6.2.3 verlangt, dass Monitoring-Systeme Die BaFin AuA-BT KI 6.2.3 Prüfung stellt sicher, dass Kreditinstitute diese Anforderungen nachvollziehbar erfüllen und sich auf BaFin-Prüfungen sowie Jahresabschlussprüfungen nach PrüfbV vorbereiten können. Gesetzliche Grundlage der AuA-BT KI 6.2.3 Prüfung Die regulatorischen Anforderungen für AML-Monitoring-Systeme ergeben sich aus mehreren NormenRead More →

Inhärente Risiken gemäß Art. 12 Abs. 7 AMLA-VO und Art. 40 Abs. 2 AML-RL Sektoren, Risikokategorien und die 151 Datenpunkte Die EU-Geldwäscheaufsicht befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Die aufsichtsrechtliche Bewertung verlagert sich von narrativen, politikorientierten Einschätzungen hin zu einem quantitativen, datengestützten Risikomodell. Im Zentrum dieser Neuausrichtung steht ein verbindlicher Katalog von 151 Datenpunkten zu inhärenten Risiken im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (GW/TF). Diese Datenpunkte sind von den verpflichteten Unternehmen zu erheben und an ihre jeweils zuständige nationale Aufsichtsbehörde (NCA) – etwa die BaFin (Deutschland), die FMA (Österreich) oder die CSSF (Luxemburg) – zu übermitteln. Die gemeldeten Daten bilden die ausschließliche Grundlage für die aufsichtsrechtlicheRead More →

Neue GW/TF Kontrollen gemäß Art. 12 Abs. 7 AMLA-VO und Art. 40 Abs. 2 AML-RL Sektoren, Kategorien und die 70 Datenpunkte Die EU-Geldwäscheaufsicht bewertet künftig nicht nur, welche inhärenten GW/TF-Risiken ein Institut aufweist, sondern auch, wie belastbar und wirksam diese Risiken durch Kontrollen gesteuert werden. Diese zweite Dimension wird durch einen verbindlichen Datensatz von 70 Kontroll-Datenpunkten operationalisiert. Die Kontroll-Datenpunkte sind von den verpflichteten Unternehmen zu erheben und an die zuständige nationale Aufsichtsbehörde (NCA) – etwa BaFin (Deutschland), FMA (Österreich) oder CSSF (Luxemburg) – zu übermitteln. Sie ermöglichen eine standardisierte, vergleichbare und datengestützte Bewertung der GW/TF-Kontrollumgebung. Sektoren Der GW/TF-Melde- und Bewertungsrahmen gilt für die nach AMLA-VORead More →

7. Fachtagung zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung Die 7. Fachtagung zur Prävention von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung bietet eines der wichtigsten Foren für Fach- und Führungskräfte aus Compliance, Geldwäscheprävention, Risikomanagement und Interner Revision. Im Fokus steht die Frage, wie Institute ihre Prozesse, Systeme und Datenhaushalte an die neuen europäischen Anforderungen (AMLR, AMLD6, AMLA, RTS) anpassen und gleichzeitig die operativen Risiken zunehmend komplexerer Geschäftsmodelle wirksam steuern können. Die Tagung bündelt erstmals die vereinte Perspektive von BaFin-Aufsicht, Prüfern, Sonderbeauftragten und Branchenexperten. Die Kernaussage aller Vorträge: Die Zukunft der Geldwäscheprävention ist datengetrieben, europäisch harmonisiert und technisch anspruchsvoll. Typische Problemfelder Die BaFin stellte in ihren Fachvorträgen klar, dass vieleRead More →

Am 20. Mai 2025 hat die Europäische Union ihr 17. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Ziel ist es, die russische Kriegsmaschinerie massiv einzuschränken und die Finanzierung des Angriffskriegs gegen die Ukraine weiter zu unterbinden. Die Maßnahmen umfassen wirtschaftliche, sektorale und personenbezogene Sanktionen und markieren die bisher umfassendste Reaktion der EU seit Kriegsbeginn im Jahr 2022. Sanktionen gegen Russlands Schattenflotte und Ölindustrie Ein Schwerpunkt des Pakets liegt auf der sogenannten „Schattenflotte“ Russlands, die unter fragwürdigen Bedingungen russisches Öl exportiert und so internationale Preisobergrenzen zu umgehen versucht. Mit dem neuen Sanktionspaket werden: Zudem wurde mit Surgutneftegas ein russischer Ölkonzern direkt sanktioniert – ein Novum mit Blick auf dieRead More →

Ein Rückblick auf die Entwicklung von 2013 bis 2023 Vor zehn Jahren veröffentlichte Prof. Kai-D. Bussmann eine wegweisende Dunkelfeldstudie zur Geldwäsche im Nicht-Finanzsektor (NFS). Sie kam zu einem alarmierenden Befund: Während im Jahr 2013 gerade einmal 250 Verdachtsmeldungen aus dem Nicht-Finanzsektor bei der FIU eingingen, wurde das tatsächliche jährliche Aufkommen auf 15.000 bis 28.000 Fälle geschätzt. Das damit verbundene Volumen an mutmaßlich gewaschenem Geld lag laut Hochrechnung bei 20 bis 30 Milliarden Euro jährlich – allein im Nicht-Finanzsektor. Heute, ziehen wir Bilanz. Die Zahlen im Überblick: 2013 vs. 2023 Jahr Verdachtsmeldungen gesamt Davon NFS Geschätztes Dunkelfeld (NFS) NFS-Geldwäschevolumen (geschätzt) 2013 20.716 ca. 250 15.000–28.000 20–30Read More →

Verordnungsentwurf zur Bestimmung der erforderlichen Angaben und der Form der Meldung im Sinne des § 45 Absatz 5 Satz 1 des Geldwäschegesetzes Ziel der Verordnung Die Verordnung konkretisiert die Anforderungen an Form und Inhalt von Meldungen nach § 43 und § 44 GwG zur einheitlichen und strukturierten Übermittlung an die FIU. Ziel ist die Steigerung der Datenqualität, Erleichterung der Analysearbeit und die Effizienzsteigerung im FIU-Prozess. Inhalt der Verordnung im Überblick § 1 – Anwendungsbereich Gilt für alle Meldungen nach § 43 Abs. 1 und § 44 GwG – unabhängig von Erst- oder Nachmeldung. § 2 – Grundlagen der Datenübermittlung § 3 – Weitere Angaben (InhaltlicheRead More →

EBA Entwurf RTS Periodische Strafzahlungen (PePPs) Titel: COMMISSION DELEGATED REGULATION (EU) …/…Zweck: Harmonisierung der Klassifikation von Verstößen, der Bemessung von Sanktionen sowie der Anwendung von Zwangsgeldern in Form von periodischen Strafzahlungen (PePPs) in der gesamten EU. Struktur nach Abschnitten und Artikeln Kapitel 1 – Klassifikation der Schwere von Verstößen Artikel Inhalt Art. 1 Indikatoren zur Einstufung der Schwere von Verstößen (z. B. Systematik, Wiederholung, finanzielle Auswirkungen, Gefährdung der Integrität des Finanzsystems) Art. 2 Einteilung in 4 Schwerekategorien:1 = geringfügig2 = mittel3 = schwer4 = besonders schwer Art. 3 Rechtswirkung der Klassifikation: Kategorie 3 oder 4 gilt automatisch als schwerwiegender, wiederholter oder systematischer Verstoß i.S.d. Art. 55(1)Read More →

EBA Entwurf RTS Customer Due Diligence Titel: COMMISSION DELEGATED REGULATION (EU) …/…Zweck: Festlegung einheitlicher CDD-Vorgaben für alle Verpflichteten in der EU gemäß dem neuen AML/CFT-Regelwerk. Gliederung nach Abschnitten und Artikeln Section 1: Informationen zur Identifikation und Verifizierung Artikel Inhalt Art. 1 Namensangaben (z. B. auch bei Mehrfachnamen) Art. 2 Adressdaten inkl. Meldeadresse, postalische Anschrift Art. 3 Vorgaben zur Angabe des Geburtsorts Art. 4 Spezifikation bei mehreren Staatsangehörigkeiten Art. 5 Dokumente zur Identitätsverifikation (inkl. Gültigkeit, Echtheit) Art. 6 Verifikation in Nicht-Präsenz-Kontexten (z. B. Videoident) Art. 7 Zuverlässige und unabhängige Informationsquellen Art. 8 Spezielle Regelung für Kunden mit virtueller IBAN Art. 9 Angemessene Maßnahmen zur Verifizierung wirtschaftlich Berechtigter Art.Read More →

EBA Entwurf RTS Auswahl für Direktaufsicht durch AMLA Titel: COMMISSION DELEGATED REGULATION (EU) …/…Rechtsgrundlage: Artikel 12 Absatz 7 der Verordnung (EU) 2024/1620Zweck: Festlegung von Schwellenwerten und Methodik zur Auswahl von Instituten, die aufgrund ihrer grenzüberschreitenden Tätigkeit und ihres Risikoprofils unter die direkte Aufsicht der AMLA fallen sollen. Gliederung nach Abschnitten und Artikeln Kapitel I – Mindestaktivitäten im Rahmen der Dienstleistungsfreiheit Artikel 1 – Materialitätsschwellen für grenzüberschreitende Tätigkeiten: Kapitel II – Risikobewertung Artikel 2 – Inhärentes Risiko auf Institutebene: Artikel 3 – Qualität der AML/CFT-Kontrollen: Artikel 4 – Residualrisiko auf Institutebene: Artikel 5 – Gruppenweite Risikobewertung: Kapitel III – Schlussbestimmungen Artikel 6 – Übergangsregelungen: Artikel 7Read More →